Pressemeldung:


veröffentlicht: 15.07.2014

Neubaumaßnahme „Wohnhof am Gladbach“

  •  Attraktives Wohnen im Herzen der Innenstadt
  • GWSG errichtet für 2,4 Mio. Euro neues Wohnquartier in der Waldhausener Straße
  • Neubau eines Wohnquartiers mit 13 Wohnungen und drei Stadthäusern im Innenhof  (freifinanziert und öffentlich gefördert / gesamte Wohnfläche rd. 1.018 qm) einschl. Gewerbefläche (rd. 88qm).

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  •  Attraktives Wohnen im Herzen der Innenstadt
  • GWSG errichtet für 2,4 Mio. Euro neues Wohnquartier in der Waldhausener Straße
  • Neubau eines Wohnquartiers mit 13 Wohnungen und drei Stadthäusern im Innenhof  (freifinanziert und öffentlich gefördert / gesamte Wohnfläche rd. 1.018 qm) einschl. Gewerbefläche (rd. 88qm).

Die Mönchengladbacher Altstadt soll im Bereich der Waldhausener Straße attraktiver gestaltet werden. Seit Monaten arbeiten die Altstadtinitiative, der Club der Wirte, Verwaltung, Polizei und Politik sowie maßgeblich auch die beiden städtischen Gesellschaften WFMG und EWMG in dem als Ideenschmiede und Motor für die Wiederbelebung des Quartiers gegründeten Altstadtlabor zusammen. Jetzt wird das erfolgreiche Konzept um einen weiteren Baustein ergänzt. Unter der Bezeichnung „Wohnhof am Gladbach“ wird die GWSG gemeinsam mit dem Mönchengladbacher Büro BringsArchitekten (Planung/Bauleitung) in der Waldhausener Straße 141-149 einen Neubau für ein Wohnquartier mit 13 Wohnungen und drei Stadthäusern im Innenhof. Der freifinanzierte und öffentlich geförderte Wohnungsbau bietet eine Wohnungsfläche von insgesamt 1.018 Quadratmetern einschließlich einer Gewerbefläche von 88 Quadratmetern.


Die Mietflächen der insgesamt sieben öffentlich geförderten Wohnungen liegen zwischen 40 und 85 Quadratmetern. Die neun frei finanzierten Wohnungen sowie Stadthäuser weisen Wohnflächen von 36 bis 108 Quadratmetern auf. Also ein bunter Mix von unterschiedlichen Wohnungsangeboten, teils auch mit Möblierung.  


Die Gesamtinvestition wird mit rund 2,4  Millionen Euro veranschlagt. Bei der Finanzierung entfallen rd. 600.000 Euro auf zinsgünstige Darlehen des Landes  (NRW-Bank)  sowie  800.000 Euro auf zinsgünstige Darlehen der KfW-Bank (Bundesmittel).


 

Mit dem Abriss der vier nebeneinander liegenden leerstehenden Häuser, die im Vorfeld von der Stadt durch die Entwicklungsgesellschaft (EWMG) erworben wurden, wird bereits in der kommenden Woche begonnen. Die Nachbarschaft ist im Vorfeld entsprechend über die Arbeiten informiert worden. Nach dem etwa sechs Wochen dauernden Abriss beginnen die Arbeiten für den Neubau. Die Fertigstellung ist für Mai 2015 vorgesehen 


Mit der Realisierung dieser Wohnimmobilie wird die GWSG ihr Wohnraumangebot für die Menschen der Stadt Mönchengladbach sinnvoll ergänzen. Das Angebot richtet sich an alle interessierten Bürger die nach Wohnraum in der Innenstadtlage suchen (freifinanzierte und öffentlich geförderte Wohnungen). 


Aus städtebaulicher Sicht soll die Neubaumaßnahme „Wohnhof am Gladbach“ als „Leuchtturm“ einen Anschub für weitere Investoren und Eigentümer im näheren Umfeld geben. Die zurzeit noch vorhandenen negativen Vorzeichen für das Viertel der unteren Waldhausener Straße können aufgebrochen und positiv belebt werden. Auch trägt das Projekt zur weiteren Stabilisierung des Quartiers bei.


 

Einzelheiten:

Die Gebäudefront zur Waldhausener Straße nimmt als Motiv die kleinteilige Höhen- und Breitenausdehnung der Nachbargebäude auf, und zeigt durch eine moderne und einheitliche Fassadengestaltung seine selbstbewusste und eigenständige Architektur mit hohem Wiedererkennungswert. Der helle und großzügige, über zwei Etagen offene Durchgang zu den im Wohnhof gelegenen zweigeschossigen „Stadthäusern“, bildet auch die innerstädtische, tagsüber fußläufig zu begehende Anbindung an die Karmannstraße.

Für den Erdgeschossbereich zur Waldhausener Straße sind keine Wohnungen, sondern Kellerersatz- bzw. Hauswirtschaftsräume geplant. Überwiegend ist bei den Wohnräumen Barrierefreiheit gegeben. In Abstimmung mit den hinteren Grundstücksnachbarn wird durch Abriss von Gebäudeteilen an der Karmannstraße eine großzügige Zuwegung dorthin erfolgen. Dies öffnet den Weg für auch angedachte Vermietungssituation für Mitarbeiter der Santander Bank.

Innerhalb der Grundstücksflächen wird das Thema „Wohnen am Gladbach“ vor dem Hintergrund des ehemaligen Flussverlaufes vor Ort aufgegriffen. So könnte beispielsweise dort symbolisch eine „Brücke“ über dem Gladbach geschlagen werden.