Quartiers- und Sozialmanagement für langfristiges, zukunftsfähiges Wohnen

Neben der Schaffung von altersgerechtem Wohnraum wird die individuelle Begleitung bei der Wahl der richtigen Wohnung für die Betroffenen und deren Angehörigen immer wichtiger.

Die Entscheidung zwischen "betreutem Wohnen", Altenheim oder einer barrierefreien Wohnung mit oder ohne Anbindung an einen sozialen Dienst fällt den Betroffenen sehr schwer. Nach wie vor interessieren sich die älteren Menschen - oft aus gesundheitlichen Gründen - erst in einem hohen Alter für alternative Wohnformen.

Im Bereich Sozial- und Quartiersmanagement werden bei der GWSG neben den Themenschwerpunkten "Wohnen im Alter", "Wohnen im Quartier", vor allem auch die Bereiche abgedeckt, die der Förderung von Nachbarschaften dienen. Erfreulich ist es, wenn sich diese Maßnahmen verselbständigen und ein ganzes Quartier davon profitiert (Beispiel Belting-Treff).

Unsere Teilnahme an Veranstaltungen und Tagungen zu den oben genannten Themenschwerpunkten trägt mit dazu bei, den Blick über den Tellerrand hinaus zu schärfen, Netzwerke auch außerhalb von Mönchengladbach zu knüpfen um mit allen Quartiersarbeitern im Dialog zu bleiben. In diesem Zusammenhang konnten wir unser Projekt "Belting Treff" auf Einladung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW und des Landesbüros  Altengerechte Quartiere NRW bei einem regionalen Workshop zum Thema - Neue Wege der Quartiersentwicklung - Anfang 2014 in Düsseldorf einem breiteren Fachpublikum vorstellen.

Gemeinsam statt einsam

4 Jahre Gruppenwohnen im Objekt Alexander-Scharff-Str. 15, Mönchengladbach-Hardt

Ihr "4-jähriges" nahmen die Bewohner und Bewohnerinnen der Appartementwohnungen zum Anlass, die eigentlich schon zum „1-jährigen“ geplante Feier in ihrem Gemeinschaftsraum nachzuholen.

Mit Unterstützung einiger Angehöriger wurde ein üppiges Buffet gezaubert und zur Feier des Tages mit Sekt angestoßen.

In gemütlicher, lockerer Runde ließen die Senioren die vergangen Jahre in ihrer neuen Umgebung Revue passieren. Überlegt wurde wer wann den Anstoß gab endlich in eine barrierefreie Wohnung umzuziehen, wieviel Ängste, Fragezeichen und Unsicherheiten damit verbunden waren. Jetzt  sind alle froh, diesen Schritt und Neuanfang gewagt zu haben. Die gute Nachbarschaft, gegenseitige Hilfestellungen und das Gefühl angekommen zu sein, tragen mit dazu bei, dass sich die Bewohner und Bewohnerinnen dort wohl fühlen.

Der Gemeinschaftsraum ist mindestens einmal wöchentlich Treffpunkt für die Mieter. Mit dem Wohnungsangebot ist auch ein Angebot an niederschwelligen Dienstleistungen verbunden. 

... ein Grund zum Feiern!

 


Belting Treff

Aktuelles aus dem Beltingtreff finden Sie hier: beltingtreff.wordpress.com

Nachhaltige Quartiersarbeit in Venn- Beltinghoven 10 Jahre Belting-Treff Am Samstag, 01.07.2017, wurde das 10-jährige Bestehen des Belting-Treffs gefeiert.

Zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten überbrachten Bürgermeister Ulrich Elsen, Reinhold Schiffers (Aufsichtsratsvorsitzender der GWSG), Projektleiterin Sigrid Verleysdonk-Simons von der Hochschule Niederrhein und die Vorsitzende des Bürgervereins “Wir in Beltinghoven e.V.”, Mechthild Greupner, Grußworte.

Allesamt brachten zum Ausdruck, dass Treffpunkte wie der Belting-Treff nicht nur für die Menschen, sondern für das gesamte Quartier und die Stadt Mönchengladbach wichtig und wertvoll sind und mit dazu beitragen, das Leben und das Miteinander in der Stadt lebenswert zu gestalten. Nachhaltige Quartiersarbeit erfordert neben dem ehrenamtlichen Engagement der Bewohner auch Begleitung durch Personen oder Paten mit fachlich sozialer Kompetenz. Im Belting-Treff wird diese soziale Kompetenz dank der Kooperation mit dem Fachbereich Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein (Kompetenzzentrum REAL) gewährleistet.

10 Jahre Beltingtreff

 

 

Für die fast 10-jährige gute Zusammenarbeit möchten wir uns an dieser Stelle bedanken bei Sigrid Verleysdonk-Simons (Projektleitung) und Nicole Klösges (Projektbeauftragte) von der Hochschule Niederrhein. Seitens der GWSG wird das Projekt seit 2007 mit unterstützt und begleitet durch Sigrun Hövelmann (Sozial- u. Quartiersmanagement). Mit den Wünschen, dass der Belting-Treff noch möglichst viele Jahre für die Bürger aus Venn-Beltinghoven erhalten bleibt, bedankten sich die Besucher für das gelungene Fest.

gez. S. Hövelmann

Lesen Sie den Presseartikel hier.

 

Schauen Sie doch einfach mal vorbei - Gäste sind herzlich willkommen.

Fragen zum Belting-Treff beantworten Ihnen gerne Frau Klösges von der Hochschule Niederrhein als Projektbeauftragte (Tel: 02161/4762177) und Frau Hövelmann von der GWSG (Tel. 02166 / 98918 74) 

Gruppenbild der Menschen vom Belting-Treff

Gegründet im Jahr 2007 hat sich der Treffpunkt zu einer festen Institution im Quartier weiter entwickelt. Organisiert und betreut wird der Belting-Treff von Studenten und Studentinnen einer Projektgruppe des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach.

Zu den Programm-Angeboten zählen u. a. der Bingo-Nachmittag, ein Computerkurs, das Belting-Cafe, Gymnastik nach Anleitung, das Freitags-Frühstück und vieles mehr.

Schauen Sie doch einfach mal vorbei - Gäste sind herzlich willkommen.Beliebter Mietertreffpunkt in Venn-Beltinghoven, Bertolt-Brecht-Platz, in einem typischen Wohnviertel aus den 70er Jahren mit Häusern in 3-8 geschossiger Bauweise und rund 268 Wohnungen der GWSG.

Winkende und tobende Kinder


Graffiti - Künstler

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Akteuren der Mönchengladbacher Kreativszene ist ein weiterer Mosaikstein unserer umfangreichen Arbeit im Bereich Sozial- und Quartiersmanagement. Aktuell ist in Eicken ein Projekt von Johannes Veit umgetzt worden, der eine Durchgangssituation künstlerisch mit großflächigen Graffiti gestaltet hat.

 

Graffitti von Johannes Veit

Graffitti von Johannes Veit

Modellprojekt

„Im Quartier bleiben“–Nachbarschaft leben!

Arbeitstreffen aller Projektteilnehmer in MönchengladbachBesichtigung altengerechter Wohnanlagen. Hier: GWSG-Solarsiedlung Mönchengladbach Eicken

Ein Projekt mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW.

Mit diesem Projekt werden Bedürfnisse älterer Menschen im Viertel evaluiert, nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht, die mit geringem finanziellen Aufwand und einer zeitnahen Umsetzung realisiert werden können. Bewohnerbefragungen, Stadtteilspaziergänge mit Vertretern der Stadt und in Gesprächen am „Runden Tisch“ wird diskutiert, in wie weit es möglich ist, den Bewohnern des Quartiers ein Höchstmaß an Wohnzufriedenheit und zukunftsfähiger Entwicklung zu gewährleisten.

Wussten Sie schon?Wussten Sie schon?